Dieblutigeherbergecover
VerlagPearl Games
erschienen2015
AutorNicolas Robert
GrafikLuis Francisco
Weberson Santiago
Spieler2 bis 4
Dauer40-60 min
Anspruch3 von 6
Wertung5 von 6

Ein atmosphärisches Spiel für die Spieler unter uns, die dem schwarzen Humor nicht abgeneigt sind. Wir rauben die Gäste einer abgelegenen Herberge aus, ermorden sie und verscharren die Leichen dann im Keller eines Anbaus.

„Die blutige Herberge“ ist ein Kartenspiel mit einem einfachen Mechanismus. Die Karten stellen Gäste dar, die  entweder zu Komlizen (Handkarten) gemacht werden, gemeuchelt und optimaler Weise, zügig verscharrt werden. Sie dienen ebenfalls als Anbau, welchen man in die eigene Auslage legt und der uns danach Vorteile oder zusätzliche Beute am Spielende bringt. Nicht zuletztbenötigt man Anbauten um in deren Untergeschoss die Leichen zu entsorgen.

Ich bin stetig bemüht meine Handkarten zu optimieren. Zu wenige Komplizen schränken zu sehr ein, zu viele steigern die Pesonalkosten am Ende der Runde und kosten somit Siegpunkte. Man versucht die Gäste mit den vollsten Geldbörsen auszurauben und deren Leichen rechtzeitig zu entsorgen. Hier ist Timing und Vorausplanen gefragt.

„Die blutige Herberge“ bietet technisch wenig neues, spielt sich jedoch rund und ist unterhaltsam und spannend.

Thema und Grafik sind sicher nicht jedermann Geschmack, ich finde sie auf jeden Fall originell und stimmig. Die Spielzeit passt sehr gut zur Komplexität und das Spiel bietet reichlich Interakivität.

Gekauft !

Mehr zu Die blutige Herberge

Verlagsseite (franz.)Verlagsseite Asmodee (dt.)Spielregel (PDF) von boardgamegeek
LudingBoardgamegeek7,14 von 10 (28.11.2015)

Webschau zu Die blutige Herberge

Userbewertungen bei H@ll9000
Die Thematik wirkt auch nicht aufgesetzt, sondern fügt sich hervorragend in die Mechanik ein.tolle und sehr umfassende Spielbeschreibung von Ines Büscherhoff auf Boardgame Bandit
Die Herberge trieft nicht nur vor Blut, sondern auch vor Thema. Gerade in kommunikativen Gruppen die das auch ausleben können, entfaltet das Spiel sein volles PotentialRezension von Mathias Nagi auf bretterwisser
Ganz hervorragend passt dazu die SpielgrafikSpielbeschreibung von Guido Heinecke auf trictrac.net

Der Reiz es wieder zu spielen ist nach etlichen Partien immer noch vorhanden
Spielbeschreibung und Meinung von Jörg Köninger auf cliquenabend.de